Ein Vorjahresvergleich zeigt, welche Kostenarten und Konten absolut am stärksten gestiegen oder gesunken sind. Er ist ein Priorisierungswerkzeug: Die Veränderung wird berechnet, aber erst ein Beleg erklärt Ursache und Berechtigung.
Welche Voraussetzungen müssen übereinstimmen?
Beide Listen sollten vergleichbare Zeiträume und dieselbe Kontenlogik abbilden. Rumpfjahre, Umgliederungen, neue Standorte oder einmalige Projekte können einen rechnerisch korrekten Vergleich fachlich verzerren und müssen deshalb bei der Bewertung berücksichtigt werden.

Wie werden Kostentreiber sortiert
Kostenia berechnet je Kostenart und Konto den aktuellen Betrag, den Vorjahresbetrag, die absolute Differenz und die prozentuale Veränderung. Für die Reihenfolge zählt die wirtschaftliche Wirkung in Euro; kleine Prozentwerte auf großen Konten bleiben dadurch sichtbar.
Wann entsteht daraus ein Fund
Der Vergleich allein erzeugt keinen belegten Geldfund. Er zeigt, welches Dokument als Nächstes geprüft werden sollte. Erst eine passende Rechnung, ein Vertrag, eine Nutzungsübersicht oder eine freigegebene Referenz kann die Abweichung erklären oder bestätigen.
Zwei Perioden auswerten
Laden Sie aktuelles Jahr und Vorjahr gemeinsam hoch, damit die Konten abgrenzungsgleich verglichen werden.
