Kostenia liefert einen Geldfund nur aus nachvollziehbaren Eingaben: Dokumentwert, passende Referenz oder Vertragsgrundlage, festgelegte Rechenregel und dokumentierter Gültigkeitsstand. Fehlt eine Voraussetzung, bleibt die Prüfung vorbereitet oder gesperrt.
Welche Nachweisstufen gibt es?
Bevorzugt werden Originaldokumente mit gespeicherter SHA256-Prüfsumme und öffentlicher Quell-URL. Amtliche Onlinetabellen benötigen Tabellenkennung, Abrufdatum und Geltungsbereich. Eigene Zuordnungen, beispielsweise Kostenarten aus SKR-Konten, werden als Konvention bezeichnet.
Wann wird eine Referenz freigegeben
Erst wenn Quelle, Werte, Zeitraum und Prüfsumme zusammengehören. Ein gesperrter Download oder eine unvollständige Datei ist kein Grund zum Schätzen. Der Bestand bleibt in diesem Fall technisch gesperrt.
Rechenweg und Ergebnis
Regeln erhalten strukturierte Dokumentwerte und freigegebene Referenzen. Sie rechnen deterministisch und speichern Eingaben, Formel, Ergebnis sowie Nachweisstufe. Das Sprachmodell entscheidet nicht über den Fund.
Amtliche Statistiken richtig einordnen
Branchenvergleiche erscheinen nur bei passender Abgrenzung und Bezugsbasis. Destatis-Werte tragen die erforderliche Namensnennung; Bundesbank-Werte nennen Publikation, Berichtsjahr, Größenklasse und Abrufdatum.
Sichtbare Fehlergrenzen
Unleserliche Ziffern, unpassende Zeiträume, abweichende Einheiten und fehlende Referenzen führen zu einer Prüflücke. Sie werden nicht stillschweigend interpoliert.
Aktualisierung und Korrektur
Jede Ratgeberseite nennt ihren Fachstand und die fachlich verantwortliche Person. Neue Primärquellen werden erst nach dokumentierter Prüfung übernommen. Wird eine Quelle zurückgezogen, ändert sich ihr Geltungsbereich oder zeigt sich ein fachlicher Fehler, wird die betroffene Referenz bis zur erneuten Freigabe gesperrt. Korrekturhinweise können über die Kontaktseite eingereicht werden; nachvollziehbare Hinweise werden geprüft und der Fachstand der betroffenen Seite wird bei einer Änderung aktualisiert.
